Sicherheit

Die Fluggeräte selbst sind außerordentlich sicher. Dem Laien erscheint die Konstruktion eines Gleitschirmes mit seinen dünnen Leinen und dem leichten Segel filigran und wenig stabil. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Bei den Musterprüfungstests des DHV (Deutscher Hängegleiterverein – das ist die TÜV-Instanz für Gleitschirme) müssen alle Bauteile eines Gleitschirms mindestens der achtfachen Belastung des Normalfluges standhalten. Gegenüber den im Flugbetrieb maximal auftretenden Extrembelastungen besteht eine dreifache Sicherheitsmarge. Das ist mehr als die in der Luftfahrt übliche doppelte Belastungsreserve. Unfälle durch Materialversagen sind demzufolge beim Gleitschirmfliegen praktisch unbekannt. Seit Mitte der Neunziger Jahre hat sich die Entwicklung neuer Gleitschirme sehr stark am wachsenden Sicherheitsbedürfnis der Piloten orientiert. Dies gilt auch für die Gurtzeuge und Rettungsfallschirme. Der DHV hat durch strenge Prüfvorschriften, die für alle Gleitschirme, Gurtzeuge und Rettungsfallschirme gelten, dafür gesorgt, dass Gleitschirmfliegen heute die sicherste Flugsportart ist.

Grundsätzlich kann man daher sagen, dass das Gleitschirmfliegen nicht gefährlicher ist als das Tauchen und sicherlich ungefährlicher als das Motorradfahren. Das größte Risiko beim Gleitschirmflug liegt leider in der Selbstüberschätzung mancher Piloten sowie in der Fehleinschätzung der Wetterlage. Meine Flugerfahrung und meine ständige Flugpraxis sorgen dafür, dass du dich mit mir aber in der Luft richtig wohl fühlen kannst. Meine exakte Einschätzung der Wetter- und Flugbedingungen bestimmen dann letztlich auch die Terminierung unseres Flugtags. Deshalb sei mir nicht böse, wenn ich einen vereinbarten Termin wetterbedingt absagen muss. Das kommt selten vor, aber wenn, dann nur aus dem Grund, weil bei mir deine Sicherheit an oberster Stelle steht.

Ausrüstung

Ich fliege natürlich nur mit neuestem Material, das den aktuellen, hohen Sicherheitsstandards entspricht. Regelmäßige Wartungen und Instandhaltungen der Ausrüstung sind selbstverständlich. Gewerblich genutzte Gleitschirme müssen alle 12 Monate zur Überprüfung. Der Gleitschirm ist leicht zu transportieren, leicht zu starten und leicht zu landen. Er ist aus reißfestem Nylon (Rip-Stop), an dem der Pilot an zahlreichen HMA (High-Molekular-Aramid) Leinen hängt. Der Gleitschirm füllt sich beim Start mit Luft wie eine überdimensionale Luftmatratze und erhält durch die Leinenverknüpfungen mit dem Pilot und dem Passagier die nötige Stabilität. Pilot und Passagier sitzen in bequemen, mit Protektoren versehenen Sitzen und sind mit Sicherheitsgurten gesichert, alle Sitzgurtzeuge verfügen über die gesetzlich vorgeschriebene Rückenprotektoren (Airbags). Die gesetzlich vorgeschriebenen Rettungsfallschirme werden regelmäßig frisch gepackt.

Jeder Flug wird mit einer Action-Cam dokumentiert.

Versicherung

In Deutschland gelten klare Versicherungsvorschriften für Gleitschirmpiloten. Als lizensierter Tandempiloten bin ich natürlich im Besitz der vorgeschriebenen Versicherung (Passagierhaftpflicht­versicherung), die im Flugpreis enthalten ist.

Vor einem Tandemflug musst du eine Anmeldung ausfüllen. Hierin stimmst du zu, dass du meine Anweisungen befolgst und durch mich im Vorfeld ausreichend über den Flugablauf informiert wurdest. Ich, als dein Pilot, unterschreibe dann für das Vorhandensein sämtlicher Versicherungen.

Voraussetzung

Mitfliegen kann fast jeder und Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Es gibt auch keine Altersbeschränkung; selbst Kinder dürfen mit Einverständnis der Eltern mitfliegen. Dein Gewicht sollte zwischen 35 und 95 kg liegen. Du solltest in der Lage sein, unseren Start und die Landung aktiv zu unterstützen: Was aber nur heißt, dass du ein paar Schritte zügig mit mir laufen musst. 

Da die Temperatur in der Höhe kühler ist als im Tal, solltest du dich wie für eine Tour im Hochgebirge kleiden: feste, knöchelhohe Schuhe (idealerweise Bergschuhe), Jeans im Sommer, Thermohose im Frühjahr, im Herbst und Winter warmer Anorak, Handschuhe sowie Stirnband/Mütze. Um dich gegen den Wind zu schützen, kannst du eine Sonnenbrille mitnehmen. Die restliche Ausrüstung (Gleitschirm, Gurtzeug, Helm) stelle ich natürlich. Insgesamt solltest du mit einem Zeitaufwand von etwa 2 - 3 Sunden rechnen.

 

Gutes Wetter zum Gleitschirmfliegen

Eigentlich kann man das gesamt Jahr über Gleitschirm-Tandemflüge ausüben – selbst im Winter. Grundsätzlich fallen aber die Flüge im Frühjahr und Sommer meist deutlich länger aus als im Winter, was an der stärkeren Thermik liegt. Die beste Zeit für Flüge sind die Monate April bis Juli, im August und September haben wir erfahrungsgemäß häufig stabile Hochdrucklagen mit wenig Thermik. Mein Flugangebot beschränkt sich nicht auf die Wochenenden, sondern kann auch unter der Woche individuell mit dir terminiert werden.

Zum sicheren Tandemfliegen zählt die genau Beurteilung des Wetters. Daher verfüge ich immer über die aktuellsten Wetterdaten und kann mir ein Bild von dem kommenden Flugwetter machen. Es kommt sehr selten vor, dass ich einen vereinbartem Termin zum Tandemflug wetterbedingt kurzfristig abgesagen muss. In diesem Fall würde ich dann aber umgehend einen neuen Termin mir dir vereinbaren.

 

Photo: arthurbraunstein / photocase.de

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